FEIERE DEN WECHSEL: 

TIPPS & RITUALE für einen entspannten Übergang in die „DUNKLE JAHRESZEIT“ 

Am 24. September hatten wir die Tag- und Nachtgleiche, auch Äquinoktium genannt. Zu diesem Zeitpunkt war der Tag in etwa genauso lange wie die Nacht. Das Verhältnis ändert sich in den nächsten Wochen nun zu Gunsten der Nacht. Du spürst deutlich, dass die Dunkelheit schon früh am Tag einkehrt und morgens noch einige Zeit bleibt. Die ersten Herbstnebel hast Du bereits zu spüren bekommen sowie auch die glasklare, kalte, typische Luft am Morgen. 

Im Frühling erwartet uns diese Gleiche wieder und zwar am 20. März 2023. Dann werden die Tage länger, was uns jedes Jahr aufs Neue in Aufbruchstimmung versetzt. 


Jetzt allerdings ist es Zeit für die Einkehr. Nun wird es kalt und dunkel und wir können uns bestmöglich darauf vorbereiten – geistig und physisch real! 


Seit jeher befassen sich Kulturen mit dem Übergang vom Sommer zum Herbst. Die deutlich spürbaren Veränderungen im Außen veranlassen die Menschen dazu, sich mit dem Übergang auseinander zu setzten. Die Kelten ehrten ihre Mitmenschen und die Götter mit kleinen Gaben, welche sie mit der Ernte einholten. Die Druiden suchten ihre Kraftorte auf, um sich dort mit Ritualen, beispielsweise dem Räuchern, auf die nächste Jahreszeit vorzubereiten. 

Das Mabon-Fest der Kelten findet zur Zeit der Tag- und Nachtgleiche statt und wird wie das Erntedankfest unter anderem zu Ehren der Ernte gefeiert. Der keltischen Tradition nach liegt besonderes Augenmerk auf den Äpfeln, da diese als göttliches Symbol verehrt werden. Zum Festtag werden viele traditionelle Gerichte mit Äpfeln angeboten. 


Eine besonders schöne Tradition zum Mabon-Fest und somit der Zeit rund um den Jahreszeitenwechsel sind die Danksagungen. Kleine Opfergaben an Mitmenschen werden mit einem Dank verbunden für all die guten Dinge, die in der vergangenen Jahreszeit passiert sind. Es geht um eine bewusste Reflexion und darum, die Dinge tatsächlich aufzuschreiben oder auch aufzusagen. Je länger man sich nämlich mit den schönen Dingen beschäftigt, die einem im letzten ½ Jahr widerfahren sind, umso länger wird die Liste :-) 


Weiterhin geht es in der Zeit um Mabon darum, „Haus & Hof“ noch einmal zu überprüfen, ob auch alles bereit ist für die Wintermonate. Eventuelle Schäden sollten repariert werden, Undichtigkeiten beseitigt und Vorräte angelegt. Dies alles rührt aus einer Zeit, in der es noch keine Supermärkte um die Ecke gab sowie keine schnell verfügbaren Handwerker. Ich finde aber, man kann die Gedanken sehr gut auch auf die Innenräume beziehen und zum Beispiel angefangene Projekte fertig stellen, sich angesammelter Dinge entledigen und Vorräte auf mentaler Ebene anlegen: Bade doch einmal in der Vorstellung, dass Dein Körper wunderbar aufgeladen ist durch die letzten Sommermonate! Dass die Wärme und Energie der Sonne bis in Deinen Knochen steckt und dass auch die Erntefrüchte all diese Sonnenenergie in sich tragen! 


Auf geistiger Ebene geht es unter anderem darum, eine erste Bilanz des Jahres zu ziehen, die dann zur Zeit der Rauhnächte noch einmal überprüft werden darf. 

Altes und Verbrauchtes (Gedankengut, Gewohnheiten) kann losgelassen werden. Du darfst Dich von alten Verhaltensmustern verabschieden und Dich frei machen für neue Dinge in Deinem Leben. Folgende Fragen helfen dabei: 


* Wofür bin ich dankbar? 

* In welchen Bereichen könnte ich noch etwas mehr Harmonie schaffen? 

* Was möchte ich gerne verabschieden? 


Wenn Du Dich vollumfänglich auf den Wechsel einlässt und die neue Jahreszeit begrüßt, fällt es Dir sicherlich leichter. Ja, wir werden nicht mehr ganz so powervoll sein wie in den Sommermonaten und in Ermangelung an Energie öfters mal die Bremse ziehen müssen. Und ist es nicht gerade deshalb wundervoll, dass uns die Abende schon eine dunkle, heimelige Stimmung bereiten und wir beispielsweise ein schönes Bad bei Kerzenschein nehmen und uns dann in dicke Decken gehüllt aufs Sofa kuscheln können?! Es lohnt sich, die Schlafenszeit an die Veränderungen anzupassen. Wenn Du es schaffst, vor 22 Uhr ins Bett zu kommen, wirst Du davon profitieren. Das Wichtigste ist aber, dass Du Dir darüber BEWUSST wirst, dass der Wechsel im Außen auch zu Veränderungen im Innen führt. 


Nimm Dir wirklich Zeit dafür! 


Auch im Ayurveda liegt eine besondere Aufmerksamkeit auf der Zeit zwischen den Jahreszeiten, die Ritu sandhi genannt wird. Auch hier geht es darum, das „Innen“ dem Außen anzugleichen. Nach dem ayurvedischen Prinzip wechseln wir aus einer Pitta- Zeit (einer Zeit, in der das Element Feuer überwog) in eine Vata dominierte Zeit (eine Zeit, in der das Element Luft vorherrscht). So geht es in allen Handlungen zur Erleichterung des Übergangs um Luft reduzierende Rituale. Ganzkörpermassagen mit warmem Öl sind hier genauso Bestandteil wie der Wechsel auf warme Getränke und Speisen. Weiterhin ist alles angesagt, was Dich wieder „erdet“, also Meditationen, sanftes Yoga, soziale Kontakte mit wohltuenden Menschen, warmes Baden, wohltuende Gedanken… 


Hier kommen meine Fav’s für einen angenehmen und bewussten Wechsel in den Herbst/Winter: 

* Schattenarbeit: 

mit den dunkleren Zeiten finden wir auch leichter Zugang zu abgelehnten und verachteten Themen in uns selbst. Der Rückzug nach Innen (in doppelter Hinsicht) befähigt dazu, uns mit unseren „Schatten“ zu konfrontieren – schau Dir einmal Deine unliebsamen Themen in aller Ruhe bei Kerzenschein an. Wenn Du sie erst einmal siehst, wirst Du sie besser transformieren können 

* Sammeln:

raus aus dem Haus und hinein in die nun farbenprächtige Natur. Sammle schöne Dinge, gefärbte Blätter, Hagebutten, Nüsse, Kastanien… Ich habe für die Kinder noch immer einen Jahreszeitentisch, auf dem das alles Platz findet, aber es lässt sich auch toll auf einem Tablett oder ähnlichem dekorieren. 

* Warme Getränke: 

trinke nun hauptsächlich warme Getränke, Tee mit Ingwer, Zitronen-Ingwer-Wasser, warme Milch mit Zimt und Honig am Abend, um Deinem „Vata“ etwas entgegen zu wirken 

* Sonnenstrahlen einfangen: 

Nase raus, sobald die Sonne scheint! Mummle Dich dick ein und genieße die letzten Sonnenstrahlen bei einem Spaziergang oder bei einem Nap auf der Terrasse. Bei Wind Mütze oder Stirnband auf. Gerade die Ohren sind assoziiert mit Vata und sollten dahingehend geschützt werden. 

* Mit Erntefrüchten experimentieren: 

ich liebe es, neue Rezepte mit Kürbissen, Äpfeln, Pflaumen, Pilzen, Nüssen etc. auszuprobieren! Dazu kannst Du einige „wärmende“ Gewürze zum Einsatz kommen lassen, zB Ingwer, Kardamom, Zimt, langer Pfeffer… 

* Body LOVE: 

kümmere Dich um Deinen Körper, nimm Dir Zeit für ein Bad und danach für eine Fußmassage, evtl mit ayurvedischen Ölen. Praktiziert gemeinsame Ganzkörpermassagen und umhüllt euch mit kuscheligen Stoffen aus Naturmaterialien. Jetzt ist auch die Zeit für ausgiebige Beauty-Rituale. In einem der nächsten Beiträge stellen wir tolle Routinen vor, die Deinen Körper ganzheitlich auf die kalte Jahreszeit vorbereiten! 

* Mind LOVE: 

kümmere Dich auch um Deinen (rastlosen) Geist, Dein kleines „Äffchen“ und finde gute Rituale, wie Du zur Ruhe kommen und einkehren kannst. 

Tipp: in meinem Podcast zu Mental Gym auf Youtube (ego love.eco life.est 2021) findest Du einige Methoden dafür 


Ich wünsche Dir einen ganz wunderbaren, achtsamen und vor allem bewussten Übergang in die Herbstzeit! 

Lass es Dir gut gehen! 


Liebst, 

Cordula 

08/10/2022 



BOWLing- dein gustatorisches Glückserlebnis

Falls Du das Rezept für die Power Bowl in den Instagram-Stories verpasst hast, kommt es hier noch einmal am Ende des Textes für Dich. 

Woher stammt eigentlich dieser Food-Trend und was genau ist so faszinierend an den mit bunten Lebensmitteln prall gefüllten Schüsseln? 
Die Herkunft scheint nicht eindeutig. Es gibt vielfältige Variationen, die jeweils einen anderen Namen tragen. Ich stelle euch einmal drei populäre Bowls vor. 

POKÉ BOWL:  

Dieser „Fischsalat“ kommt aus Hawaii und wurde in den 70er Jahren als Vorspeise bekannt. Inspiriert ist die Poké Bowl von der japanischen Küche. Grundlage ist hier roher Fisch, welcher umso zarter schmeckt, je höher sein Fettanteil ist. Die rohen Fischstücke werden gewürfelt (poke = in Stücke schneiden) und mit einer Marinade aus Sojasoße und Sesamöl beträufelt. Weitere Zutaten sind Frühlingszwiebeln und Sesamkörner, Kukui, die Frucht des Lichtnussbaumes und Algen. 
Der Fisch kann auf warmem Sushi Reis, Wildreis oder Quinoa angerichtet und mit Gemüse und Früchten Deiner Wahl garniert werden. So entsteht ein proteinreiches Hauptgericht. Die Marinade wird aus Sojasoße, Ölen und Gewürzen wie Ingwer, Chilli und Limette hergestellt. Ein aufregend - exotisches Geschmackserlebnis! 

ACAI BOWL: 

Über die Westküste Amerikas kam der Bowl Trend in die Staaten und dort wurde ein Frühstückstrend daraus. Wichtigster Bestandteil ist hier – Du ahnst es vielleicht schon – die Acai Beere bzw ihre Bestandteile. Acai Beeren wachsen an der so genannten „Kohlpalme“ und enthalten eine geballte Menge an Antioxidantien und Vitaminen, weshalb sie auch oft als Superfood bezeichnet werden. 
(Unsere heimische Heidelbeere kann hier hinsichtlich des Nährstoffgehalts allerdings durchaus mithalten!)
Da die Früchte der Acai Beere beim Transport aus ihrem Ursprungsland verderben würden, wird die Acai Bowl hierzulande mit einem Pulver aus gefriergetrockneten Acai Beeren zubereitet. Aus dem Pulver, einer gefrorenen Banane und Pflanzenmilch wird eine Art Püree hergestellt. Dieses wird mit weiterem „Superduperfood“ garniert, beispielsweise mit Chia-Samen, Goji-Beeren, Granatapfelkernen und Kokosflocken. Dann folgen verschiedene Früchte, zum Beispiel weitere Beeren, Kiwi, Datteln und Mango. Wer morgens etwas mehr Energie braucht, nimmt noch Kokos- oder Haferflocken dazu. 

BUDDHA BOWL: 

Hierzu gibt es eine goldige Geschichte. Ob sie wahr ist oder ein Mythos, sei einmal dahin gestellt. Ich liebe einfach solche kleinen Stories. Die Buddha Bowl heißt einer Legende nach deshalb so, weil die Rundung der Schüssel, in welcher die Zutaten angerichtet werden, an den prallen Bauch des Buddhas erinnert :-) Weiter steht die Vermutung im Raum, dass der Name Buddha Bowl seinen Ursprung in einer besonderen Ernährungsweise hat, welche traditionell aus den
Zen-Klöstern stammt. Oryoki heißt diese stilisierte Form des gemeinsamen Essens. Im übertragenen Sinne meint Oryoki „gerade genug, dass es ausreicht“. Beim Oryoki-Ritual werden die Nahrungsmittel in vollkommenem Schweigen und mit festen Abläufen eingenommen. Die rituellen Handlungen sind genau festgelegt und auch die notwendige Ausstattung (Tücher, Schüsseln zum Essen etc.) ist bis ins Detail im rituellen Protokoll festgeschrieben. Der Ansatz ist sehr ganzheitlich und jeder, der an diesem Ritual teilnimmt, ist angehalten, das Essen mit großer Achtsamkeit in sich aufzunehmen. Die größte Schüssel, die hier zum Einsatz kommt, nennt sich Buddha-Bowl. Die darin gereichte Menge reicht genau zum satt werden und es entstehen keine Reste.
Ich finde diesen Ansatz ganz wundervoll! Nicht nur, dass die Aufmerksamkeit dann 100% auf dem Essen liegt und nichts dabei stört (was übrigens sehr förderlich für die Verdauung ist und auch beim Abnehmen helfen kann), sondern auch, weil einfach jeder seine EINE Portion in der EINEN Schüssel hat, die ihn sättigt und auf sämtlichen sinnlichen Ebenen zufrieden stellt.

BOWLS jeglicher Art sind wirklich eint tolle Alternative zum aufwändigen „in 10 Töpfen kochen“.
Du kannst sie kalt oder warm anrichten und Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Mir gefällt in besonderer HinSICHT, dass BOWLS ästhetisch angerichtet werden und so bereits beim Hinsehen Appetit aufkommt und die Verdauungssäfte anfangen zu fließen. Denn die benötigen wir um vollständig zu verdauen und somit die Lebensmittel auch effizient in den Körper aufzunehmen. BOWLS sind darüber hinaus eine tolle Möglichkeit, Lebensmittelreste zu verwerten, da es relativ kleine Portionen einer bestimmten Zutat benötigt (zB eine Hand voll Reis, ein paar Karotten-Slices, wenige Broccoli-Röschen), um die BOWL aufzuwerten.

Deine abwechslungsreiche BOWL kannst Du Dir aus den folgenden Komponenten bunt & gesund zusammen stellen. Wähle besonders regionale und saisonale Produkte für Deine BOWL aus:

VITAMINE
* Blattsalate wie Rucola, Eisberg, Radiccio, Ackersalat
* Krautsalat, weißer oder roter Kohl
* Gemüse aller Arten, gedünstet, gegrillt, gekocht oder roh, zB gegrillte Kürbisscheiben, Radieschen, Broccoli-Röschen
* Obst aller Arten, zB Granatapfelkerne, Melonenkugeln...
* MICRO GREENS, zB Soja-, Rote Beete-, oder Mungobohnensprossen

KOHLENHYDRATE
* Reis (Basmati-, Jasmin- oder Sushi-Reis, Wildreis, schwarzer Reis, Naturreis…, warm oder kalt
* Quinoa, Amaranth, Bulgur, Hirse, Buchweizen, Grünkern… , warm oder kalt
* Nudeln, zB Mini-Hörnchen, Farfalle, Spirelli oder Spaghettini
* Kartoffeln und Süßkartoffeln

PROTEINE
* Tofu, Haloumi oder Tempeh, kross geröstet
* Hülsenfrüchte, zB Kichererbsen, Linsen, Edamame, Erbsen…
* wer möchte, natürlich auch Fleisch & Fisch (siehe Poké Bowl), zB Hühnchenfleisch oder Lachs

FETTE
* Öle, zB Nussöl, Olivenöl, Sesamöl zum Beträufeln
* Fette aus Samen, Nüssen und zB Avocado
* Nussmus, zB Erdnussmus oder Sesammus

Beim Dressing sind Deiner Kreativität ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Du kannst ein Pesto etwas mit Gemüsebrühe strecken oder eine leichte Vinaigrette aus Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer herstellen, welches sich ganz leicht mit ein wenig geriebenem Ingwer oder ein paar Granatapfelkernen aufwerten lässt.
Aus Erdnussmus und Sojasoße, sowie Ingwer, Chilli und Limettensaft lässt sich ein tolles Erdnussdressing herstellen (siehe Rezept).

Über jedes Arrangement kannst Du nach Geschmack ein paar Körner oder Samen geben, zB Sesam, Kürbiskerne, Walnüsse…

So, und jetzt genug geredet! Auf in die Küche, an den Kühlschrank und

VIEL SPASS BEIM BOWling!!

Liebst,
Cordula

10/09/2022


REZEPT "POWER BOWL": 


Zutaten für 1 Person:
1 Hand voll Duftreis, gekocht, 1 Hand voll gewürfelter Haloumi oder Tofu, knusprig gebraten in Sesamöl, eine große Hand voll gewürfelter brauner Champignons, ebenfalls angebräunt in Sesamöl, 1 Hand voll Rothkohl, fein geraspelt, 1 Hand voll Gurkenwürfel, 1-2 Möhren, mit dem Sparschäler in Karotten-Slices geschnitten, 1/2 Avocado gewürfelt, 1-2 TL Limettensaft, 1-2 EL Koriander, fein geschnitten
für die Soße: 3 EL Erdnussmus, 1-2 EL Sojasoße (glutenfrei, wer möchte), 2-3 EL Limettensaft, 1 EL Ahorn- oder Dattelsirup, 1-2 TL Sriracha-Soße, 1 kleines Stück Ingwer, fein gehobelt

Aus den Zutaten für die Soße, rührst Du Dir eine fein-sämige Marinade an. Ich mag es gerne etwas spritzig und experimentiere daher gerne mit Limette und Chilli. Wenn alle Zutaten geschnipselt und im Falle von Champignons und Haloumi schön kross angebraten sind sowie der Reis gekocht ist, schnappst Du Dir Deine Lieblingsschüssel...
... und gibst zunächst den Reis in die Mitte. Dann arrangierst Du nach und nach alle Zutaten rundherum in der Schüssel. Dann garnierst Du ein wenig mit Koriander  und Sesamsamen, tröpfelst ein wenig Limettensaft über Dein Kunstwerk und verkleckerst so viel von Deiner Erdnuss-Soße darüber, wie Du gerne magst!

GUTEN APPETIT!

Tipp: die Erdnuss-Soße kannst Du prima ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie schmeckt auch auf einem Veggie-Bagel :-)







Innere Weisheit – lerne Deinen ganz persönlichen Coach kennen! 


Ich habe „aus dem Bauch heraus gehandelt“, das hat mir meine „Intuition geraten“ oder „Ich weiß nicht warum, aber ich MUSSTE einfach so entscheiden“! Du kennst solche Aussagen und wenn Du einmal genauer hinsiehst, waren es sicherlich Entscheidungen, die Dich glücklich gemacht haben. 



Neuere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass intuitive Entscheidungen bessere Ergebnisse erzielen als solche, die über den Verstand getroffen wurden. Und dies, obwohl die Intuition viel komplexere Zusammenhänge begreift als es eine Entscheidung über den Verstand könnte. 

Wenn wir über den Verstand entscheiden, legen wir – vereinfacht gesagt – Erfahrungen und Erkenntnisse zugrunde, die wir dann rational erfassen und unsere Entscheidung wie in einer mathematischen Gleichung ableiten. 

Eine Intuition, auch Geistesblitz oder Bauchgefühl genannt, erfasst uns, manchmal in Sekundenschnelle, ohne dass wir Zusammenhänge explizit verstehen oder bewusst rationale Entschlüsse fassen. Ich gehe davon aus, dass Du eine solche Erfahrung schon gemacht hast und Dich vielleicht sogar wundertest, dass Dir Deine innere Weisheit ein Ergebnis präsentierte, welches so überhaupt nicht in deine bisherige Umgebung passen wollte. 

Intuition wird auch als gefühlsmäßiges Erahnen oder instinktives Erfassen beschrieben. Eine besonders schöne Umschreibung für die Intuition oder die innere Weisheit fand ich in der Phänomenologie, die von einer „Wesensschau“ ausgeht. Damit ist die Fähigkeit der direkten inneren Anschau gemeint, die ohne das Heranziehen von Ergebnissen oder Erkenntnissen die wesenhafte Struktur zB eines Gegenstandes erfassen kann. Wir tragen in uns also die Begabung, mit vielsagenden und komplexen Eindrücken umzugehen und sie ganzheitlich zu verstehen, OHNE dass wir auf wissenschaftliche Erkenntnisse oder Erfahrungen zurückgreifen müssen. 


Eine Entscheidung aus unserer INNEREN WEISHEIT heraus umfasst also weitaus komplexere Zusammenhänge als es eine rationale Entscheidung könnte. Und dennoch verlassen wir uns so selten auf sie? 


Ich möchte Dich ermutigen, Dich einmal bewusst auf Deine innere Stimme zu konzentrieren. 
In einer Welt, in der wir so viele wissenschaftlich basierte Informationen bereit gestellt bekommen und die gesellschaftlichen Erwartungen enorm hoch sind, ist es kein Wunder, dass uns der Zugang zu unserer inneren Stimme schwer fällt. 


Du kannst damit beginnen, Deine Intuition in kleinen Angelegenheiten zu beobachten, zB beim Schuhkauf. 

Es zieht Dich impulsiv zum weichen, flippigen Sneaker, die Farbe toucht Dich und Du kannst bereits beim Anschauen spüren, wie sich Deine Füße drin wohlfühlen werden. Dein Verstand könnte Dich jedoch auf Ankle Boots hinweisen, die sich sicherlich gut kombinieren lassen und weil es auch Herbst wird. Gibt es eine große Diskrepanz zwischen Deinem ersten Griff ins Schuhregal und Deiner Kaufentscheidung? 

Wie hättest Du Dich langfristig in den Sneakers gefühlt im Gegensatz zu den Ankle Boots? 


Spannend wird es bei den richtig großen Fragen: 


* wenn ich wählen könnte – welchen Bereich meines Lebens würde ich verändern? Und wie? 

* fühle ich mich in meinem Job verstanden und anerkannt oder fühlt sich etwas „faul“ an? 

* fühle ich mich in meinen Beziehungen geliebt und wertgeschätzt, oder gibt es Personen, an deren Seite ich mich ehrlich gesagt schon immer unwohl fühlte? 

* wenn ich mal so richtig in mich hinein höre: lebe ich bereits mein Potential? Pflege ich meine Kompetenzen und lasse ich fließen, was in mir steckt? 


Wie kann ich meine innere Stimme wahrnehmen? 


Manchmal lässt es sich kaum vermeiden, auf die innere Stimme zu hören. Wenn es wirklich „brenzlig“ wird, dann übernimmt gegebenenfalls Deine innere Weisheit ungefragt die Führung. 

Wenn Du jedoch proaktiv in Kontakt mit Deiner Intuition kommen willst, hilft Dir eventuell Folgendes: 


* Selbstreflexion (wie oben erwähnt, die Beobachtung der eigenen Entscheidungsfindung – Kopf vs Bauch) 

* Meditationen (geführt oder frei – wichtig ist, dass Du vollkommen herunter fährst und somit frei wirst für eine Eingebung) 

* Sport (… um überhaupt den Kontakt zum Körper aufzunehmen und somit bei sich einzuchecken) 


Mir persönlich hilft es, wenn ich mich aus meinem gewohnten Trott vollkommen heraus nehme und damit zunächst den Blickwinkel verändere. Wenn ich es schaffe, die Dinge von Außen zu betrachten und mir zusätzlich Zeit nehme, um nach Innen zu lauschen, bekomme ich häufig sehr hilfreiche und kraftvolle intuitive Gedanken, die bei der Umsetzung Positives bewirken. 

In der KINESIOLOGIE gibt es übrigens eine Methode, mit welcher Du Deine Entscheidung überprüfen kannst. Als Messinstrument nutzt die Kinesiologie die Muskelkraft. Was gut ist für Dich, stärkt Deine Muskeln, alles andere wirkt sich schwächend darauf aus. 



Für den Test benötigst Du eine Person, die Dir hilft. Schreibe Deine Fragen in kurzen Worten auf einen Zettel. Für die Frage „Soll ich den neuen Job annehmen?“ steht auf dem Zettel „Job Agentur“. 

Oder für „Kann ich meinem Kind das Gymnasium zumuten?“ steht „Gymnasium“ auf dem Zettel. 

Stell Dich mit ausgestrecktem Arm vor Dein Helferlein und lass Dir den Zettel mit dem Fragewort in die Hand geben. Dein Helferlein versucht nun, mit leichtem Druck in Höhe des Handgelenks Deinen Arm hinunter zu drücken. Gelingt dies, ist die Frage auf dem Zettel mit NEIN zu beantworten, denn Du verlierst mit diesem Thema (Muskel-) Kraft, 



Probiere Dich einmal spielerisch an diesem Test aus. Vielleicht kannst Du gut in Resonanz damit gehen. Ansonsten finde ich es einen tollen Einstieg in das Thema und eine prima Hilfe bei der Bewusstwerdung. 



Ich wünsche Dir viel Spaß und ein gutes Ohr für Deine 

kristallklare innere Stimme! 



Liebst, 

Cordula 



23/08/2022 


 * NAMASTÈ * - schenke Deinem Gegenüber einen Wohlfühlmoment bei der Begrüßung

Wenn Du schon einmal so richtig herzlich von einem Menschen empfangen wurdest und sich direkt bei Deiner Ankunft ein warmes, getragenes Gefühl in Dir ausgebreitet hat, dann weißt Du, wie wertvoll eine Begrüßung sein kann. 

Herzliche Begrüßungen sind selten geworden über die Corona-Zeit. Wo wir uns zuvor noch überschwänglich in den Armen lagen (teilweise mit Menschen, denen wir eigentlich lieber nicht zu nahe kommen wollten) und links-rechts-(und wieder links) Bussis ohne Ende verteilten, ist die Begrüßung auf einen kurzen Augenkontakt oder einen Faust-Tap heruntergebrochen. 

Ich finde diese Entwicklung unglaublich schade und möchte mit der Vorstellung von NAMASTÈ das Bewusstsein dafür sensibilisieren, wie viel eine wohlwollende Begrüßung bewirken kann. 

Sicherlich bist Du mit dem Begriff Namasté vertraut, weißt, dass dieser Gruß zum Beispiel beim Yoga verwendet wird und kennst die dazugehörige Geste, nämlich die vor der Brust gefalteten Hände. 

NAMASTÈ kommt aus dem Sanskrit, der wichtigsten Sprache im Hinduismus, und heißt wörtlich übersetzt: 

nama as te = verbeugen ich du oder „Ich verbeuge mich vor Dir!“ 

Bereits in der wörtlichen Übersetzung kommt die Wertschätzung des Gegenübers zum Ausdruck. Namasté bedeutet aber noch viel mehr, denn die Grußformel soll auch aufzeigen, dass man mit dem anderen verbunden, also Eins ist. Diese Absicht der Gleichstellung finde ich besonders smart. Unabhängig vom Status soll im Moment der Begegnung miteinander das Bewusstsein der Verbindung hergestellt werden. Wir sind alle Eins! 

Namasté ist weniger eine Begrüßung, als eine Lebensweisheit. Namasté beinhaltet 

- den respektvollen Umgang, sich selbst und dem anderen gegenüber 
- (Selbst-) Liebe, Liebe für alle Menschen, Tiere, Pflanzen… 
- Dankbarkeit & Achtsamkeit (den anderen kennenlernen zu dürfen und ihm Raum zu geben) 
- Austausch von Energien 
- das Bewusstsein für das Göttliche 

Es gibt eine schöne Geschichte zu Namasté: 
Albert Einstein, der eine Freundschaft zu Mahatma Gandhi pflegte, fragte diesen einst nach der Bedeutung von Namasté. 

Ghandi formulierte daraufhin eine wunderschöne und berühmt gewordene Definition: 

„Ich ehre den Platz in Dir, in dem das gesamte Universum wohnt. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in Dir. Ich ehre den Platz in Dir, wo, wenn Du dort bist und auch ich dort bin, wir beide eins sind“ 


Wundervoll, nicht wahr? 
Wenn Du mit diesem Gedankengut Dein Gegenüber begrüßt , kannst Du Dir vorstellen, dass es eine ganz andere Qualität und auch Wirkung hat als ein kurzes „Hey!“… 
Solltest Du übrigens mal mit „Namaskar“ begrüßt werden, dann handelt es sich lediglich um eine etwas förmlichere Anrede. Die Bedeutung ist jedoch dieselbe wie Namasté. 

Die zusammengefalteten Hände als zusätzliche Geste beim Namsté aktivieren die rechte und linke Gehirnhälfte und bringen männliche und weibliche Energien zusammen mit dem Ziel, alle Gegensätze aufzulösen. 
Das Anjali Mudra – so heißt die Geste der Begrüßung auf Sanskrit – zentriert die Energien und lässt Dich einen Moment bei Dir ankommen. 

Ich persönlich finde, mit Namasté drückt sich eine ganz wundervolle, ganzheitliche Sichtweise aus und ich bemühe mich sehr, die Bedeutung von Namasté bei meinen Begrüßungen vollumfänglich in mir zu spüren. 
Probiere es doch auch einmal aus! 


Bis ganz bald und 

NAMASTÈ! 
Cordula 

16/08/2022

Kurkuma Latte - die koffeinfreie Kaffeealternative

Zutaten: 1 daumengroßes Stück Kurkuma,      1 daumengroßes Stück Ingwer, 1 TL Kokosöl, Pfeffer & Zimt nach Geschmack, 250 -300 ml Pflanzenmilch (auch gemischt, zB 200 ml Mandel-        & 100 ml Kokosmilch), 1 TL Süße (zB Kokosblütensirup, Honig, Agavendicksaft...)

Schneide Ingwer und Kurkuma in kleine Stücke, gib Kokosöl, Peffer und Zimt hinzu, sowie die Pflanzenmilch und die Süße.
Mit einem Pürierstab mixe alles so gut wie möglich, bis Du eine angedickte, hellgelbe Milch erhältst. Dann lässt Du diese im Topf kurz aufkochen und danach weitere 5 Minuten auf mittlerer Temperatur weiter köcheln, bis die typische goldgelbe Farbe entsteht und die Flüssigkeit etwas reduziert ist. Durch ein feines Sieb gibst Du die Milch in Deine Lieblingstasse ... ENJOY! 

TIPP: trage Einweghandschuhe bei der Zubereitung  - Kurkuma färbt ziemlich hartnäckig. Ich verwende meine "Kurkuma-Latte-Handschuhe" täglich immer wieder. 

KURKUMA LATTE  hilft Dir nicht nur, mental wach und fit zu sein, sie ist auch ein echtes PowerFOOD! 

In Kurkuma steckt Curcumin, welches antioxidativ und entzündungshemmend wirkt. Curcumin wirkt beruhigend auf den Magen und Darm und hilft Dir bei der Verdauung. 

Ingwer enthält Gingerole, die ebenfalls entzündungshemmend und antioxidativ wirken. Ingwer hat positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Seine antioxidativen Eigenschaften stärken Deine Abwehrkräfte. Ingwer wirkt entkrampfend und kann bei Menstruationsbeschwerden regulierend eingreifen. Zudem wirkt er antibiotisch und nervenschützend. 

Zimt wirkt anregend und ebenfalls Blutzucker regulierend. 
Dem Pfeffer wird in der ayurvedischen Ernährung eine aufbauende und nervenstimulierende Wirkung zugesprochen. 

Das Kokosöl ist Träger für die ätherischen Öle aus den Gewürzen und hilft somit, die Inhaltsstoffe besser aufzunehmen. 

Für mich ist die Zubereitung meiner Kurkuma Latte mittlerweile ein tägliches Ritual geworden, auf welches ich nicht mehr verzichten möchte! Ich war ziemlich Koffein abhängig, bevor ich mich auf die Kurkuma Latte einließ... 
Wo ich vorher ohne einen Espresso Shot in meiner Milch morgens teilweise nur mühsam in Schwung kam, pusht mich die Kurkuma Latte ganz sanft aber nachhaltig in den Tag. Mittlerweile trinke ich nicht einmal mehr nachmittags eine Tasse Kaffee... es sei denn, ich habe Lust auf den Geschmack. 

Probiere es aus! Die Wirkung ist phänomenal!

Liebst,
Cordula 

29/07/22


MENTAL GYM - stärke Deine mentale Power und entfalte Dein Potential 

At first: wenn Du Dich dafür interessierst, wie Du deine mentale Kraft stärken kannst, dann nimm diesen Text direkt als Übungsfeld und bleibe während der gesamten Lesezeit hier auf dieser Seite. Wechsle DIR zuliebe weder zu WhatsApp, Email oder auf Insta und Co. Solltest Du am Computer sitzen, bleibe in diesem Text bis zum Ende des Artikels, ohne einer Push-Nachricht zu folgen oder einen Tab zu wechseln… und genieße ungefähr drei Minuten Eindimensionalität ;-)
Versuche, deinen Geist proaktiv HIER zu halten – versuche, jeden Satz in Dich aufzunehmen.

Wir alle werden im Moment überflutet mit Ideen zu Selfcare, mit Hinweisen, wie wir in dieser hektischen Zeit zur Ruhe kommen können oder wie wir uns am Besten entspannen… Ja, wir leben in einer Zeit, in der wir schon „detoxen“, weil wir
 die Push-Nachrichten ausstellen.
Ist es ein Wunder, dass wir uns überfordert fühlen, wenn wir täglich knapp 100 mal das Handy checken und im Durschnitt (statistische Erhebungen für Deutschland, 2021) ungefähr vier Stunden täglich in digitalen Medien verbringen?! Nein, das ist einfach nur logisch!

Ich meine, woher kommt denn die Zeit, die wir online sind? Beklagen wir uns nicht häufig über zu wenig Zeit für wichtige Dinge – und dennoch schaffen wir es, so viel Zeit im Handy, respektive online zu verbringen? Das ist paradox, nicht wahr?
Die digitale Welt bewirkt auf jeden Fall, dass wir unsere Aufmerksamkeit ständig teilen! Wir teilen sie mit dem Handy, dem Laptop oder anderen Tools mit Zugang zum Internet oder zu Kommunikation jeglicher Art. Bedeutet im Umkehrschluss: aufgrund der häufig parallelen Nutzung steht uns nur die halbe Aufmerksamkeit für die uns eigentlich  wichtigen Dinge zur Verfügung…
Handynutzung während der Kinderbetreuung, im Urlaub, beim Warten in der Arztpraxis, zwischendurch beim Kochen, bei einem Date usw.
Du kennst das!

Willst Du etwas daran ändern?

Denkst Du wirklich darüber nach, warum Du nichts mehr spürst? Warum Du Deinen connect verlierst, Deine Berührung nach Innen? Kannst Du Dir erklären, warum es gefühlt schwieriger wird, Erinnerungen zu erinnern, Erlebnisse zu erleben und Deinen Leidenschaften mit voller Präsenz nachzugehen?

Selfcare, Achtsamkeit und die Suche nach dem inneren Frieden sind große, essentielle Themen, mit welchen viele Menschen im Moment in Resonanz gehen. Klar, denn unsere Außenorientierung und die ständige Überflutung mit Themen zerfleddert uns und es fällt zunehmend schwerer, bei einer Sache zu bleiben.

Mit Mental Gym oder dem trainieren Deines Geistes ist gemeint, dass Du Dich selbst dazu befähigst, resilienter zu sein. Dass Du dich nicht mehr so leicht ablenken lässt, dass Du mit Power deine Vorhaben konsequent verfolgen kannst, dass Dein Kurzzeitgedächtnis wieder trainiert wird. Es bedeutet, dass Du Fülle und Glück empfinden kannst, mit einem wachen, freudig erregten Geist. Durch das Trainieren Deines Geistes, schaffst Du Dir selbst die Möglichkeit, Emotionen und Erlebnisse (wieder) vollends zu durchdringen und Deine Vorhaben zielorientiert umsetzen zu können.

Um etwas zu ändern, brauchst Du 100 % Dich selbst!


Wer möchte nicht den inneren Frieden finden, wer sehnt sich nicht nach Ritualen, die das Leben bereichern? Doch wie kommst Du da hin? Es wird Dir nur gelingen, neue Gewohnheiten in Dein Leben zu integrieren, wenn Du VOLL PRÄSENT bist! Das heißt, Du benötigst Deine 100%ige Aufmerksamkeit für Dich selbst, falls Du wirklich etwas ändern willst!

Hast Du es geschafft? Bist Du während der Lesezeit tatsächlich HIER geblieben – im Text, beim Thema?
Prima!
KONZENTRATION ist nämlich eine elementar wichtige „Gymnastikübung“ für Deinen Geist und die hast Du soeben großartig gemeistert.
Tatsächlich folgt Dein Geist denselben Gesetzmäßigkeiten wie Deine Muskeln und so ist ein kontinuierliches Training des Geistes auch von Erfolg gekrönt.

Wenn Du Lust auf einen powervollen, trainierten Geist hast,
der standhaft bleiben kann in unserer wilden Zeit, freue Dich auf den Podcast zum Thema über meinen Kanal auf Youtube
https://www.youtube.com/channel/UCA8yv4YACgjMGhbZuS5SpDA

Bis dahin kannst Du schon einmal üben, täglich für 7 Minuten nur eine einzige Sache zu tun (außerhalb Deiner Arbeit)! EINE einzige Sache.
Lesen, im Garten sitzen, an die Wand starren, Wäsche sortieren, Musik hören… tue dies mit deiner 100%igen Aufmerksamkeit!
Sorge dafür, dass Dir dies gelingt, indem Du Dein Handy ausschaltest, die Tür zu machst, oder was immer es benötigt, damit Du dies tun kannst.

Versuche, den Effekt zu erspüren.

Wenn Du Lust hast, teile gerne Deine Erfahrung mit mir
über [email protected] oder auf Insta DM :-) 

Hab einen wundervollen, powervollen und vor allem geistig wachen Tag!

Liebst, 
Cordula 

30/06/2022




INNER PEACE – 3 Übungen für ein friedvolles Mindchanging 


Du kennst diese Gesichter, diese gütigen, weisen Gesichter, wie sie beispielsweise unsere Omas oder Opas haben oder hatten. Es gibt Menschen, denen steht der „innere Frieden“ wahrhaftig ins Gesicht geschrieben. Ich finde das wahnsinnig toll und bewundernswert, wenn jemand seine Mitte gefunden und somit Frieden mit sich selbst geschlossen hat. 

Werden wir im Alter automatisch einen solchen Zustand erreichen? 

Diese Frage ist sicherlich diskussionswürdig, denn die älteren Generationen reiften in einem völlig anderen Umfeld. Es gab kein Netz, kein „ON“-sein, kein permanentes Multitasking. Kommunikation fand hauptsächlich zwischen echten Menschen, also physisch-real, statt und Tätigkeiten wurden noch eindimensional verrichtet. 

Ich gehe davon aus, dass ganz viele Menschen heute nicht mehr finden, was sie suchen, weil sie vor lauter Außeneinwirkungen ihre eigene Intuition verlieren. Wir haben täglich mit einem massiven overloading zu kämpfen, verursacht durch die Informationsflut über Medien, aber auch durch die Geschwindigkeit der permanenten Veränderung. Dies führt zwangsläufig zu Stress und Desorientierung. Stress bedingt Anspannung und Anspannung bringt im Körper Prozesse in Gang, welche sich destruktiv auf unsere Zellen auswirken können. Desorientierung führt dazu, dass wir uns nicht mehr fokussieren können und ohne Fokus verlieren wir den Weg. 



Wie kann man bei sich bleiben? 



Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Du Deine Aufmerksamkeit nach Innen richten und Dich wieder mit Dir selbst connecten kannst. Wenn Du bereits Erfahrung mit Meditationen gemacht oder schon ein Retreat oder ein Seminar besucht hast, dann weißt Du, wie intensiv eine solche Erfahrung sein kann. 

Für mich persönlich sind vor allem kleine Routinen wichtig! Kurze Rituale, die sich in den wilden Alltag integrieren lassen und die – wenn man sie regelmäßig praktiziert – unglaubliche Auswirkungen haben. Probiere es einmal aus, es sind wirklich Kleinigkeiten, jedoch können sie Dein gesamtes Mindset verändern. 



1 ATME!!!!!!!

Atmen ist Leben! Und ja, das klingt abgedroschen, aber: setze Dich jetzt, GENAU JETZT, einmal gerade hin… noch etwas mehr aufrichten… und fülle mit einem tiefen Atemzug durch die Nase Deine Lunge. Atme vollständig ein, bis nichts mehr geht. Und dann öffne Deinen Mund und lasse all die Luft durch den geöffneten Lippen wieder hinaus fließen. Länger! ... noch länger! ...
lass wirklich alle(!) eingeatmete Luft Deinen Körper wieder verlassen. 

Schließe nun die Augen und wiederhole dies ganz für Dich alleine für 10 Atemzüge!… 

Ich bin mir sicher, wenn Du sie wieder öffnest, wirst Du etwas näher bei Dir sein. 

Ich persönlich empfinde das bewusste Atmen als eines der effektivsten und unmittelbarsten Instrumente, um von jetzt auf gleich nach innen kehren zu können. 


2 LENKE DEINE GEDANKEN! 


Where attention goes, energy flows! Wer sich mit Yoga-Philosophie oder anderen spirituellen Themen beschäftigt, dürfte über diese quote schon einmal gestolpert sein. 

Was ist damit gemeint? Ganz kurz und ohne großartig in die Tiefe zu gehen: Deine Gedanken lenken Deine Handlungen! 

In der Fachsprache wird auch von Resonanzphänomen oder von selbsterfüllender Prophezeiung gesprochen. 

Stell Dir vor, was in und mit Dir passiert, wenn Du morgens aufwachst und denkst: „Heute wird mein Tag wundervoll!“ oder „Mein Job erfüllt mich sehr!“ oder „Mein Schatz ist eine echte Bereicherung für mich!“… Vermutlich wirst Du Dinge tun, die Deinen Tag positiv gestalten, wirst Deine Arbeit mit anderen Augen betrachten und Deinen Schatz mit einer Aufmerksamkeit überraschen. Verstehst Du? Es ist eine Veränderung Deines Mindsets. Was einfach klingt, ist nachhaltig nur mit täglicher Übung zu erreichen. Versuche, jeden Tag an kleinen Gedanken das Lenken zu üben – die Resultate sind groß! 



3 SEI DANKBAR! 


Du bist es bereits? Dann gratuliere ich Dir sehr herzlich, denn somit bist Du fähig, in Dankbarkeit ein wundervolles, warmes Gefühl zu erleben und Dir damit nahe zu sein. Auch diese Übung ist vermeintlich einfach, jedoch erreichst Du auch hier mit Kontinuität die besten Ergebnisse. Schaue am Ende des Tages auf denselben zurück, sieh ihn Dir an wie einen Film und picke Dir die kleinen und großen Momente heraus, über die Du Dich gefreut hast, oder die Dir etwas gegeben haben. Sieh sie Dir mit einem Lächeln an und bedanke Dich dafür! Jeden Abend! Jeden. 


Vielleicht gehst Du mit der einen oder anderen Übung in Ressonanz und probierst es einfach mal aus. Ich freue mich, wenn ich Dich dazu motivieren konnte. Übrigens sind es nicht nur die Übungen, die Dich bei Dir einchecken lassen. Alleine die Bereitschaft, Dich mit Dir selbst zu beschäftigen, ist Teil Deines Selfcares. Auch die Selbstbeobachtung (welche Resultate kannst Du feststellen nach 1 Woche, nach 3 Wochen…?) ist im Prinzip wichtiger Teil der Übung und hat ihre Wirkung. 


 Lass Dich überraschen! Ich wünsche Dir viele friedvolle Momente! 

Ach: ich kann das natürlich auch nicht immer! Und ich habe bereits oft genug erfahren dürfen, dass es sich mehr als lohnt, ein paar Übungen kontinuierlich in den Alltag zu integrieren.  Innerer Frieden ist ein Prozess... 



Wenn Du Anregungen, Anmerkungen oder Fragen hast, schreibe mir sehr gerne über [email protected] oder auch jederzeit über Instagram DM :-)


Liebst, 
Cordula 

03/06/2022









Frieden 

Das Täubchen kennst Du wahrscheinlich bereits von meinen T-Shirts, auf denen die DOVE OF PEACE abgebildet ist. Frieden. 
Was bedeutet eigentlich Frieden? Frieden im Außen, ja, das wünschen wir uns alle. Dass Krieg in der Ukraine so schnell und konsequent möglich ist, konnte zumindest ich mir nicht vorstellen. Aber nun ist es so. Es ist Krieg! Irgendwo ist immer Krieg, doch dieser Krieg ist nah. 
Als ich die Friedenstaube- Zeichnung zu Papier brachte,  war der Tag hell, die Sonne schien durch die Fenster, es war warm. Der Platz an dem ich saß  trocken, und ich hatte einen Milchkaffee vor mir stehen. Es war ein unglaublich friedvoller, erfüllender Moment und ich konnte nicht anders, als das Symbol des Friedens aufzuzeichnen. 
Und während ich dies tat - und zeichnen ist für mich immer ein meditativer Zustand- , wurde mir einmal mehr bewusst, dass es in mir eine Quelle des Friedens gibt, zu der ich im Prinzip jederzeit Zugang habe, sofern ich mir die Möglichkeit dazu bereit stelle. 
Frieden im Innen! Was für ein herrlicher Zustand: losgelöst von allen Anhaftungen, von allem Wollen und allem Müssen. Eine Stimmung, in welcher Du alles sein lassen kannst, in der Du zu-frieden bist. 
Zu-frieden mit dem was ist, zu-frieden mit dem was Du hast und bist. Zu-frieden mit dem Hier & Jetzt. Ein solcher Status ist unglaublich kostbar, und ich bin mir sicher: wenn jeder von uns sich täglich darin üben würde, ein paar Minuten "Frieden im Innen" zu empfinden, dann gäbe es viel weniger "Krieg" im Außen! 
Mit Krieg im Außen meine ich sämtliche Anspannungen, Unannehmlichkeiten und Auseinandersetzungen mit denen wir täglich, im wahrsten Sinne des Wortes kämpfen. Kleine und größere Kämpfe zwischen Eltern und Kindern, in Beziehungen, in der Arbeitswelt und Kämpfe mit sich selbst und der eigenen Position in der Welt. 
Hast und nutzt Du Möglichkeiten, Deinen inneren Frieden zu spüren? 
Wie schützt Du Dich vor "Krieg im Außen"?
Was sind Deine Rückzugsmöglichkeiten? 

Im nächsten Beitrag möchte ich gerne auf ein paar Tools eingehen, die  Du im Alltag nutzen kannst, um ein wenig herunter und in Kontakt mit Dir selbst zu kommen, denn dort findest Du Deine ganz persönliche, ureigene Quelle eines friedvollen Gefühls ... 

Wenn Du Anregungen, Anmerkungen oder Fragen hast, schreibe mir sehr gerne über [email protected] oder auch jederzeit über Instagram DM :-)

Liebst, 
Cordula